Send me an angel – Oder wie Du das Gesetz der Anziehung richtig anwendest

Gesetz der AnziehungKennst Du das auch? Du hast eine Situation in Dein Leben gezogen, die Du so eigentlich nicht haben wolltest? Und dann kommt noch das Gefühl dazu, dass es schlimmer und schlimmer wird, je mehr Du darüber nachdenkst?

Kein Wunder, denn genauso so funktioniert das eben mit den Energien und dem Gesetz der Anziehung. Du hast Angst, dass eine Situation schlimmer werden könnte und malst Dir ständig „worst-case“-Szenarien aus? Was für eine Antwort soll Dir das Universum bitte darauf geben? Vielleicht sagt es: „Ach kein Problem, auch wenn Du nicht sagst, was Du willst. Ich kann zwischen den Zeilen lesen und alles wird gut. Mach Dir keine Sorgen!“

Nein, so funktioniert das nicht. Die Energie folgt immer Deiner Aufmerksamkeit und „worst-case“-Szenarien sind definitiv nicht förderlich, um Deine Probleme aus Deiner Welt zu schaffen. Klar weiß ich das schon lange und ich weiß auch immer wie ich den anderen dabei helfen kann. Aber bei mir selbst?

Ich stand in den letzten Wochen und Monaten vor einem – für mich gefühlt – riesigen Problem. Mir war klar, dass es „ewig“ dauern würde da wieder rauszukommen und je mehr ich darüber nachgedacht habe, desto absurder und schwieriger wurde die Situation.

Irgendjemand soll mir helfen

Ich war immer noch überzeugt davon, dass ich die Lösung schon alleine finden müsste. Dass ich „hart“ daran arbeiten müsste. Und dass ich mich mit der Situation abfinden müsste. Leider hat das nicht funktioniert. Ich habe meinen Fokus „verloren“ und habe mir von dieser Situation meine ganze Energie rauben lassen.

Irgendwann, als mir wirklich alles zu viel wurde, und ich gar nicht mehr wusste, wie ich weitermachen soll, hab ich meinen ganzen Papierkram in die Ecke gepfeffert, meinen Rechner ausgemacht und wirklich laut geschrien:

„ICH WILL NICHT MEHR!“
„ICH KANN NICHT MEHR!“
„IRGENDJEMAND SOLL MIR BITTE HELFEN!!!“

So! Jetzt war es raus. Und mir ging es sofort besser. Als erstes kam meine Katze um die Ecke. Sie war sichtlich erfreut, denn ich hatte endlich verstanden, dass hektische Betriebsamkeit mir sicher keine Lösung bringt. Jetzt war erst mal entspanntes Kuscheln angesagt. Endlich! Viel zu lange hatte sie sich das schon mit angesehen und immer wieder vergeblich versucht mich von der sinnlosen Lösungssuche abzuhalten.

Wie? Das soll helfen? Einfach alles hinschmeißen, das Universum fragen und nicht mehr darüber nachdenken? Und dann auch noch faul rumsitzen?

Ja, ich hab mir eine Pause gegönnt, Kraft getankt und mich danach wieder auf das fokussiert, was ich gerne haben will. Ich habe mich wieder voll und ganz auf meine Vision, auf meinen Traum, fokussiert. Nämlich das zu tun, was ich liebe. Menschen dabei zu unterstützen ihren Selbstwert zu erkennen und sich auf das zu fokussieren, was sie wollen.

Und plötzlich wusste das Universum was zu tun war

Ja, es hat geholfen. Ich habe einfach alles hingeschmissen, das Universum gefragt und nicht mehr darüber nachgedacht. Und dann wusste das Universum plötzlich was zu tun war. Ich habe eine klare Ansage gemacht. Auch wenn „nicht“ darin vorkam. Das Gefühl, das ich dabei gesendet habe, war eindeutig.

Ich habe endlich aufgehört mich zu „verkopfen“. Ich habe vollständig losgelassen. Ich wollte damit nichts mehr zu tun haben und ich habe eindeutig um Hilfe gebeten. Und ich habe klar gemacht, dass ich wirklich Hilfe brauche. Da war es wieder dieses „Hilfe-Annehmen“-Thema.

Vorher habe ich doch auch versucht Lösungen zu finden und auch mal Hilfe „bestellt“ und mir vorgestellt, wie die Situation idealerweise ausgehen könnte. Ich habe die „falschen“ Bilder im Kopf in die „richtigen“ verwandelt, alle meine Glaubenssätze bearbeitet und bearbeiten lassen. Und dennoch war ich nicht klar. Denn ich habe dem Universum immer wieder signalisiert: „Ja, Du kannst mir schon helfen. Aber ich kann es auch alleine!“

Ohne klare Ansage kein klares Ergebnis. Ich habe „Wischiwaschi“ gesendet und „Wischiwaschi“ bekommen.

Vor kurzem hat Tobi mich morgens beim Frühstück gefragt, was für eine Semmel (Brötchen 😉 ) ich möchte. Es gab vieles zur Auswahl und ich sagte: „Egal, nur KEINE weiße Semmel.“ Als ich später an den Tisch kam, lag ein halbes aufgeschnittenes weißes Brötchen auf meinem Teller.

Ich musste so lachen. „Du hast weiße Semmel gesagt“, war die Antwort auf meine Frage, warum da eine weiße Semmel auf meinem Teller liegt. Ja, das stimmt. Das hatte ich gesagt.

Wenn Du ein anderes Ergebnis willst, darfst Du etwas anderes tun

Klar hätte ich sagen können: „Du weißt doch, dass ich am liebsten Vollkorn mag! Und warum hast Du mir nicht richtig zugehört?“ So hätte ich vor ein paar Jahren reagiert. Wir haben sehr gelacht. „Auf Bestellung folgt Lieferung!“ hat er geantwortet. Und wir lachen heute noch darüber.

Wenn Du ein anderes Ergebnis willst, darfst Du etwas anderes tun. Das habe ich auch bei meinem „Riesen-Problem“ gemacht. Ich habe etwas komplett anderes gemacht.

Und wenn Dir nicht einfällt, was Du stattdessen machen kannst?
Birgit Roy, eine liebe Kollegin von, hat dazu letzte Woche einen tollen Artikel geschrieben: Fülle der Möglichkeiten statt Rücken an der Wand

Es gibt immer eine Lösung. Nur meistens ist sie nicht in der Nähe des Problems.


„Probleme kann man niemals mit derselben Denkweise lösen, durch die sind entstanden sind.“

Albert Einstein


Manchmal darf es auch leicht gehen. Nein. Es darf immer leicht gehen. Das ganze Prinzip der universellen Energien basiert auf Leichtigkeit. Wir machen es uns nur viel zu kompliziert. Weil wir verlernt haben auf unsere Intuition zu vertrauen.

Das Universum hat mir einen Engel geschickt

Und wie es mit meinem „Problem“ weiterging? Nun, da hat mir tatsächlich jemand geholfen. Nicht „irgendjemand“, sondern eine wundervolle Frau, die schon immer in meiner Nähe war. Und die ja ohne meine Klarheit gar nichts von meinem Problem wissen konnte. Ich habe sie nicht konkret um Hilfe gebeten, sondern es lediglich erwähnt. Ohne darüber nachzudenken, ohne eine Intention. Einfach, weil es in dem Moment aus meinen Fingern, über die Tastatur direkt in einer E-Mail gelandet ist.

Das Problem ist nun aus meiner Welt. Das Universum hat mir tatsächlich einen Engel geschickt. Und ich bin so unendlich dankbar.

Du glaubst nicht, dass es so einfach sein kann? Ich habe es auch nicht geglaubt. Bis ich es ausprobiert habe. Wenn auch ohne es zu wissen. Es gibt viele Möglichkeiten Probleme abzugeben oder loszulassen. Du hast die Erlaubnis ein leichtes und entspanntes Leben zu führen und manchmal darfst Du einfach das Universum um Hilfe bitten.

Du willst wissen, wo das Universum ist und warum „es“ Dir nicht zuhört?

Wenn alles eins ist. Also wir alle eins sind. Du und ich. Ich und Du. Du und alle anderen. Alle anderen und Du. Du und das Universum. Das Universum und Du. Dann bist Du das Universum. Und das Universum ist Du. Logisch?

Nenn‘ es wie Du willst. „Universum“. „Gott“. „Schöpfer“. „Alles was ist“. „Die Quelle“. Ganz egal, denn Du bist „es“ selbst und Du darfst „es“ nennen wie Du willst. Es ist in Dir!

Und warum „es“ Dir nicht zuhört? Weil Du „ihm“ nicht zuhörst. Weil Du DIR nicht zuhörst. „Es“ ist Deine Intuition. Du bist Deine Intuition. Deine Intuition ist das Universum. Du bist das Universum.

Du darfst wieder lernen auf Deine Intuition zu hören.

Ja, das sorgt manchmal für Verwirrung und dann kommt sie wieder diese Frage: „Bin ich etwa selber schuld an allem?“ Nennen wir es mal nicht Schuld. Das klingt so hart. Sagen wir: Du hast es Dir durch Deine Gedanken und Gefühle – mehr unbewusst als bewusst – in Dein Leben gezogen.

Neale Donald Walsch beschreibt das in seiner Trilogie „Gespräche mit Gott“ ganz wunderbar. Diese drei Bücher kann ich immer und immer wieder empfehlen. Zumindest seit ich selbst mit „Gott“ – äh mit mir – Frieden geschlossen habe.

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Lebe wie Du willst! Vertraue Deiner Intuition! Alles ist eins!

Alles Liebe für Dich

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