What a feeling Vol. 1 – Oder welche Gefühle Dich krank machen können

Vor zwei Tagen wurde ich gefragt, warum ich am Wochenende auf Facebook Werbung für die Veranstaltung einer Heilerin aus Augsburg gemacht habe. Es könnte ja sein, dass jemand in Zukunft eher zu ihr geht als zu mir.

Stimmt. Das könnte sein. Und wenn demjenigen dort geholfen wird, bin ich glücklich. Denn jeder findet genau den Coach, den Heiler, den Therapeuten oder den Arzt, der zu einem passt. In meiner Welt gibt es kein Konkurrenzdenken mehr.

Konkurrenzdenken hat sehr häufig etwas mit Neid zu tun und hinter dem Neid verbirgt sich Angst. Und Angst kann krank machen.

Ich habe in den vielen Monaten meiner Reise zu mir selbst viele Emotionen abgelegt. Jemand hat mich vor ein paar Wochen mal gefragt ob ich nie wütend bin. Er war überzeugt davon, dass Wut doch zum Leben dazu gehört. Und er selbst hatte eine Riesenwut im Bauch. Schon seit Jahren.

Was sich wirklich hinter der Wut verbirgt

Sicher gibt es noch Momente in denen ich unentspannt bin. Aber so richtig wütend war ich schon lange nicht mehr. Dieser Mann mit der Riesenwut im Bauch war damit völlig blockiert. So blockiert, dass seine Beziehung darunter leiden musste. Als die Wut weg war und er sich wieder entspannen konnte, konnte er auch sehen, wie wundervoll seine Frau ist. Hinter seiner Wut verbarg sich eine große Angst.

Obwohl ich keine Nachrichten verfolge, habe ich bereits Freitag Nacht von den Anschlägen in Paris erfahren. Angst hatte ich nicht. Meine Gedanken kreisten eher darum, was mit dieser Tat – wer auch immer wirklich dahinter steckt – nun schon wieder ausgelöst wurde. Die Anschläge sollten Angst und Schrecken verbreiten.

Wunderbar. Sie haben ihr Ziel erreicht. Sehr viele haben mit Angst und Schrecken darauf reagiert. Und was ich noch viel schlimmer finde. Viele haben mit Gefühlen wie Hass, Wut und Groll reagiert. Gefühle, die in Wirklichkeit Angst sind.

Natürlich ist das, was da passiert ist, eine schreckliche Tat. Menschen sterben jeden Tag, überall auf der Welt und in diesem Fall waren es mal wieder viele auf einmal und es war so nah. Und das macht Angst.

Was wirklich gegen Hassgefühle hilft

Und dient es wirklich jetzt mit Hassgefühlen zu reagieren? Egal wer dahinter steckt. Wenn wir mit Hassgefühlen auf diese Tat reagieren und wollen, dass die Schuldigen bestraft werden, dann stärken wir ihre Energien und schwächen unsere eigenen. Und das beziehe ich nicht nur auf dieses Ereignis. Das gilt für Dein ganzes Leben. Jedes negative Gefühl schwächt Dich und macht Dich auf Dauer krank.

Trägst Du manchmal Hass in Dir?
Wie fühlt sich das an?


„Dunkelheit kann Dunkelheit nicht vertreiben;
nur Licht kann das.

Hass kann Hass nicht vertreiben;
nur Liebe kann das.“

Martin Luther King


Und ist es wirklich wichtig nun darüber zu diskutieren, wer wie viel um wen trauern sollte? Ja, es stimmt, dass auch schon vor diesem Ereignis an vielen Orten auf der Welt viele Menschen durch Anschläge sterben mussten. Aber dient es jetzt wirklich, darauf hinzuweisen und die Menschen, die NUR um die Opfer von Paris trauern, zu verurteilen?

Verurteilst Du manchmal andere Menschen dafür, dass sie anders denken oder handeln als Du?
Wie fühlt sich das an?

Sie wollen nur Ruhm und Ehre

Und ist es wirklich wichtig zu vergleichen, welcher Prominente sich mehr für die Flüchtlinge einsetzt? Das ist mir letzte Woche wirklich bei facebook begegnet. Peter Maffay oder Til Schweiger? Wer ist der bessere Mensch? „Aber eigentlich wollen sie sich doch sowieso nur wichtig machen, die Promis. Sie tun das ja nur um noch bekannter zu werden.“ So denken leider viele. Ist es nicht egal, warum jemand etwas tut, was er tut? Wenn sich Prominente engagieren wird ihnen unterstellt, dass sie nur Ruhm und Ehre dafür wollen und wenn sie nichts tun, wird ihnen unterstellt, dass sie auf ihrem Geld sitzen und es nicht spenden.

Bist du manchmal neidisch auf das Geld anderer?
Wie fühlt sich das an?

Früher dachte ich auch, dass es normal ist und zum Leben dazugehört,

  • wenn wir uns über andere Menschen und deren Verhalten aufregen,
  • wenn wir Dinge bereuen, die wir getan oder nicht getan haben,
  • wenn wir Groll hegen gegen andere oder uns selbst oder
  • wenn wir anderen oder uns selbst nicht vergeben können.

Heute weiß ich, dass ich diese Gefühle nicht brauche. Und ich bin so dankbar dafür, dass ich sie nicht mehr habe. Und falls sie doch mal auftauchen bin ich mir dessen bewusst.

Vergebung kann man lernen

Vergebung ist in meiner Welt unglaublich wichtig. Viele meiner Kunden sagen, dass sie jemand anderem etwas niemals verzeihen werden oder können. Ich frage sie dann, wie sich das anfühlt und ob sie glauben, dass der andere sich dadurch schlechter fühlt. Zum Glück lässt sich das alles ändern. Reue kann man auflösen und Vergebung kann man lernen.

So viele Menschen bereuen Dinge, die sie selbst getan haben oder nicht getan haben. Oder sie können sich selbst nicht vergeben. Das kann auf Dauer sehr schmerzhaft werden. Was ich damit meine ist, dass sich Dein Körper irgendwann wehren wird, wenn Du Emotionen mit Dir herumschleppst, die Dir nicht gut tun.

Vor kurzem habe ich zufällig festgestellt, dass jemand, den ich persönlich kenne und sehr mag, meine Facebook-Seite „entliked“ hat. Ich war einen kurzen Moment wirklich sehr überrascht und auch ein bisschen traurig darüber. Denn eine Seite einfach von vornherein nicht zu „liken“ ist in meiner Welt völlig normal. Dafür gibt es viele Gründe. Es kann sein, dass jemand die Einladung übersehen hat oder dass jemand grundsätzlich keine Seiten „liked“. Egal, es gibt sicher noch viel mehr Gründe dafür. Eine Seite zu „entliken“ ist eine bewusste Handlung.

Ich habe es selbst nicht geglaubt

Ich habe vor kurzem auch eine Seite „entliked“. Die eines Vegan-Kochs, der auf seiner Seite der Fleischindustrie den Krieg erklärt hat. Diese Energie brauche ich nicht in meinem Leben und deshalb habe ich bewusst auf „gefällt mir nicht mehr“ geklickt.

Und die Person, die meine Seite „entliked“ hat, hat sicher auch einen guten Grund dafür. Schließlich ist meine Wahrheit nicht jedermanns Wahrheit. Ich behaupte nicht die ultimative Wahrheit zu kennen, um die Welt zu retten. Jeder hat seine eigene Wahrheit. Meine Wahrheit ist, dass wir alle miteinander verbunden sind. Und ich bin überzeugt davon, dass wir alles, was wir anderen antun auch uns selbst antun. Und diese Wahrheit fühlt sich für mich gut an.

Und ich bin überzeugt davon, dass Liebe das Wichtigste ist um diesen Planeten zu retten. Ich weiß auch, dass das für ganz viele total irrsinnig klingt. Oder absolut esoterisch – was auch immer sie darunter verstehen. Und ich weiß auch, dass mich ganz viele für realitätsfremd halten. Das kann ich sehr gut verstehen. Ich habe doch das, was ich jetzt mache vor ein paar Jahren selbst nicht geglaubt.

Nein, das stimmt so nicht ganz. Ich kannte es nicht. Es war neu. Es war nicht „normal“. Und deshalb habe ich es nicht ernst genommen. Ich habe mein Weltbild verändert. Ich habe neue Dinge ausprobiert und festgestellt, dass sie funktionieren.

So kannst Du Deinen Nächsten nicht wirklich lieben

Ich wollte einfach nicht mehr so leben, wie ich gelebt habe und wusste, dass da noch mehr sein muss. Dass es noch mehr Möglichkeiten geben muss etwas zu ändern, den Alltagstrott zu verlassen und seine Ziele zu erreichen. Und ich wusste, dass es erlaubt ist auch mal jemanden um Hilfe zu bitten und dafür zu bezahlen. Auch, wenn ich das früher niemals jemandem erzählt hätte.

Man muss nicht stark traumatisiert sein oder ein Scheidungskind sein, um Blockaden zu haben. Und ich glaube auch, dass es insgesamt mehr Sinn macht sich auf das zu fokussieren, was man will und nicht auf das, was einen belastet. Und manchmal geht es einfach nicht. Da muss erst mal was aufgelöst werden, um weiterzukommen.

Wenn Gefühle wie Neid, Groll, Wut, Reue, Eifersucht oder Rache in Dir schlummern, dann ist es höchste Zeit sie loszuwerden, denn diese Gefühle sind das Gegenteil von Liebe. Mit diesen Gefühlen wirst Du es nicht schaffen Deinen Nächsten zu lieben. Und Du wirst es wahrscheinlich auch nicht schaffen Dich selbst zu lieben.

Die Kunden und Seminarteilnehmer, die zu mir kommen, werden von mir immer mit dem Feld der bedingungslosen Liebe verbunden. Und es ist manchmal erschreckend, dass noch niemand, der zum ersten Mal bei mir war, dieses Gefühl kannte. Mit „Kennen“ meine ich, dass seine Zellen dieses Gefühl nicht kannten. Denn unsere Zellen haben ein Gedächtnis. Und das ist eine andere Geschichte.

Du kannst die Welt verändern

Gregg Braden, ein brillanter Wissenschaftler und Forscher im Bereich „Neues Bewusstsein“ hat einmal gesagt:

„Das Universum und unsere Körper bestehen aus einem gemeinsamen Energiefeld, dem Quanten-Hologramm, dem Geist Gottes, der göttlichen Matrix. Und wir alle haben direkten Einfluss auf das Universum: durch unsere Überzeugungen und unsere mit Emotionen erfüllten Gedanken. Wir können die Codes unserer persönlichen Realität – und damit die Welt – verändern! Denn von unserer größten Liebe, unserer tiefsten Heilung und unseren unglaublichsten Wundern sind wir nie weiter als eine Überzeugung weit entfernt.“

Ist das nicht wunderschön? Unsere Gedanken verändern das Universum. Ich liebe diese Vorstellung. Und deshalb achte ich auf meine Gedanken. Und ich werde jeden Tag und jede Minute besser darin.

Frieden entsteht nicht durch Gegengewalt und Gegenhass. Wenn heute jeder beginnen würde, Frieden in sich zu finden, hätten wir übermorgen Weltfrieden. Das ist meine Wahrheit.

Ich werde nicht müde meine Botschaft zu verkünden. Denn wenn ich nur einen Menschen damit erreichen kann, ist die Welt schon ein kleines bisschen schöner.

Meine Wahrheit fühlt sich gut an

Es gab auch Zeiten, in denen ich noch ein bisschen wütend war. Oder eher traurig. Weil ich doch meine Botschaft für so wichtig halte. Ist sie wichtig? Für mich ist sie es. Und es ist meine Wahrheit. Und ich fühle mich gut damit. Und wenn ich damit das Universum verändern kann, fühle ich mich gleich noch besser. Und ich behaupte jetzt einfach mal – ohne Deine Wahrheit zu kennen –dass auch Du Dich besser fühlst, wenn Du wieder weißt, wie sich bedingungslose Liebe anfühlt. Und das darfst Du selbst entscheiden.

Wenn du willst, dass jemand anderes sich ändert oder anders handelt, dann ist das keine bedingungslose Liebe.

Ich habe für mich entschieden in der Liebe zu bleiben. Egal, was im außen passiert. Und ich bin dankbar dafür, dass ich das lernen durfte. Liebe ist das Gegenteil von Angst. Und Angst dient niemandem.

Wenn Dir das hier alles zu esoterisch klingt, dann empfehle ich Dir diesen tollen Artikel von meiner wundervollen Freundin und Kollegin Cathrina Maier: Strategie Nächstenliebe. Sie bringt das Thema Nächstenliebe in ihrer gewohnt klaren und liebevollen Art auf den Punkt. Und ihr Artikel ist viel kürzer als meiner.

Und wenn Du Deinen Zellen beibringen willst, wie sich bedingungslose Liebe anfühlt, dann melde Dich an zu meinem Seminar ThetaHealing Basic DNA. Es findet nächste Woche in Augsburg statt und Du kannst Dich noch bis zum 23.11.2015 anmelden. Hier findest Du weitere Infos: ThetaHealing Basisausbildung.

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Lebe wie Du willst! Vertraue Deiner Intuition! Alles ist eins!

Alles Liebe für Dich!

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